Meditation - Blume des Lebens

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Wir waren 1 Teilnehmerin und ich.

Das war wieder einmal ein typisch für mich, und deshalb will ich hier einmal darauf eingehen und meine Gefühle dabei beleuchten. Vielleicht bist du (der Leser) ja auch jemand, der eine spirituelle Gruppe leitet, dann ist das bestimmt interessant für dich.

Ich mache ja den Spiritreff überhaupt deswegen, weil ich mich von meiner inneren Stimme dazu berufen fühle. Mir geht es dabei daraum, die Menschen wieder mit unserer Mutter Erde in Verbindung zu bringen und ihnen zu zeigen, wie sie selbst ins Einheitsbewußtsein gelangen und mit ihrer eigenen inneren Stimme / innere Führung in Kontakt kommen können. Außerdem möchte ich eine spirituelle Gruppe aufbauen, in der wir lernen, Synergie zu erzeugen und uns gegenseitig zu stärken ohne dabei selbst Energie zu verlieren. (So wird es auch von James Redfield, dem Autor der "Die Prophezeiungen von Celestine" beschrieben.)

Von Cryon habe ich gelernt, dass man am meisten positive Veränderungen bewirken kann, wenn man mit einzelnen Menschen arbeitet, anstatt mit großen Gruppen.

Cryon, James Redfield und auch Drunvalo Melchizedek stimmen darüber überein, dass die Dinge sich immer genauso entwickeln, wie sie es sollen, wenn man mit dem Leben im Einklang ist.

Das ist auch meine Überzeugung und meine Erfahrung, und doch habe ich auch immer wieder Zweifel. So auch am letzten Dienstag Abend.

Aus verschiedenen Gründen war ich mit meiner spirituellen Energie und Verfassung nicht gerade in Höchstform - weit weg von der Energie, in der wir stets sind, wenn wir unsere gemeinsame Meditation beim Spiritreff machen. Ich hatte an diesem Abend zwei Sorgen: Erstens befürchtete ich, dass ich an diesem Abend mit der "spirituellen" Gruppenleitung und der geführten Meditation überfordert sein könnte. Zweitens befürchtete ich, dass überhaupt gar keiner kommt, da ich so eine Ahnung hatte und gerade die Oster-Ferien waren und auch einige der regelmäßig kommenden Teilnehmer für diesen Abend abgesagt hatten.

Diese Sorgen, die ja meiner spirituelle Verfassung noch entgegenwirkten, verstärkten sich, je später der Abend wurde. Mein Ego möchte immer gerne, dass viele Teilnehmer kommen - als Bestätigung sozusagen, wie toll ich doch bin. An diesem Abend schien mein Ego sowieso die Kontrolle über meine Emotionen zu haben. Das spitzte sich immer weiter zu, als niemand kam. Um 20:14 Uhr war immer noch keiner da. Ich machte mich bereits auf, die Kerze auszumachen.

Aber wie das eben immer wieder so ist: Die vom Leben arrangierten Ereignisse geschehen immer genau dann, wenn sie geschehen sollen - meistens erst in letzter Minute. (Wahrscheinlich sollen wir lernen, dem Leben zu vertrauen. Oder unser höheres Selbst amüsiert sich über unsere Aufregung.)

Um Punkt 20:15 Uhr kam dann eine Teilnehmerin. Es war eine Teilnehmerin, die bisher nur sehr selten gekommen ist, die mir aber auch sehr am Herzen liegt.

"Zufällig" (natürlich nicht zufällig) passte alles ganz genau. Auch sie war gerade nicht spirituell energetisch auf dem Höhepunkt und hatte Themen zu bearbeiten, die sich mit meinen Themen ideal ergänzten. Es passte wie ein perfektes Puzzle. Wir führten über zwei Stunden lang ein sehr schönes Gespräch über die Dinge, die uns wirklich bewegten und es war sehr bereichernd für uns beide.

Am bemerkenswertesten für mich fand ich, dass wir beide vor dem Gespräch energetisch ziemlich weit unten waren und dann während des Gespräches unsere Energien anstiegen. Wir hatten es also geschafft, uns gegenseitig energetisch hochzupuschen, ohne selbst Energie dabei zu verlieren. (So wie wir es im Film vorletztes Mal gesehen haben. Am Ende des Abends ging es uns beiden richtig gut, wir hatten viel voneinander gelernt und waren Freunde geworden.

Im Nachhinein betrachtet hätte dieser Abend nicht besser verlaufen können.

So ähnlich wie an diesem Abend ist es jetzt bereits schon mehrmals verlaufen. immer wieder bestätigt es mich darin, auf meine inneren Impulse zu hören und dem Leben - dem Lauf der Dinge - zu vertrauen.