


Dieses Mal sind gleich drei neue Teilnehmerinnen gekommen. Insgesamt waren wir sieben. Da wir nun eine ganz neue Gruppenzusammensetzung hatten, haben wir ein langes spirituelles Austausch-Gespräch geführt, um miteinander warm zu werden und aufzutauen. Das hat auch ganz gut funktioniert. Es entwickelte sich eine tolle Stimmung und wir sind zu vielen wertvollen Erkenntnissen gekommen.
Ein Thema war das Problem der Fremdbestimmung der spirituell suchenden Menschen durch "channelnde" Menschen, die den Suchenden auf diese Weise quasi Weisungen und Informationen aus "höherer Quelle" geben wollen. Dabei bekommt die channelnde Person Macht und Überlegenheit. Der Mensch, für den gechannelt wird, ist seinem Gegenüber und dessen Weisungen regelrecht ausgeliefert und muss sich diesem unterordnen, wenn er nicht dessen Arbeit (und damit meistens auch dessen Glaubensvorstellungen) infrage stellen will. Jeder Mensch bekommt die Informationen, die für ihn selbst am wertvollsten sind, immer am besten aus seinem eigenen Inneren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst innere Bilder sehen, Stimmen hören oder sonstiges kann. Wichtig ist nur, dass man lernt, seiner eigenen inneren Führung (Intuition) zu vertrauen und zu folgen. Und genau das wird durch das Channeln anderer Menschen verhindert.
Das Vertrauen war eines der Grundthemen dieses Abends. Wenn wir Vertrauen haben in das Leben, in uns selbst und in unsere Intuition und unsere Gefühle, dann brauchen wir im Alltag nicht mehr zu kämpfen und stehen nicht mehr unter Druck. (Druck erzeugt Gegendruck.) Dann können wir wieder jede Minute genießen und die Zeit rennt uns nicht mehr davon. Dann können wir es uns wieder erlauben, unsere Gefühle lebendig werden zu lassen und sie wahrzunehmen. Wir erzeugen auch Druck und stehen somit selbst unter Druck, wenn wir unsere Gefühle unterdrücken. Unsere Gefühle enthalten die Erkenntnis der Wahrheit. Wir sind es jedoch gewohnt, in einer konstanten Lüge oder Täuschung zu leben. Wir täuschen stets uns selbst und andere. Wenn wir hier loslassen können, wird sich für viele Probleme die Lösung offenbaren.
Außerdem stellten wir fest, dass wir alle ein Interesse an der Zusammenarbeit und dem Kontakt mit Engeln haben, uns dieses jedoch teilweise noch nich zugestehen oder für möglich halten. Wichtig ist dabei unsere ehrliche Absicht und das Vertrauen darauf, dass wir es verdient haben, mit göttlichen Wesen in Kontakt zu kommen. Dann ist es wichtig, sich für alles zu öffnen, was wir erfahren oder wahrnehmen. Es geschieht meistens etwas ganz anderes, als man erwartet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man innerlich etwas sehen, hören oder fühlen kann. Dazu kommt noch das Problem, dass unsere göttlichen Begleiter so sehr mit uns verbunden sind, dass wir sie gar nicht als von uns getrennt wahrnehmen. Wir denken dann vielleicht: "Das war ja mein eigener Gedanke." oder "Das war ja meine eigene Stimme." und werten unsere inneren Impulse damit ab. Am wertvollsten ist auch hier meistens das, was wir fühlen.
Unser Austauschgespräch war so ausgiebig, dass wir nur noch kurze Zeit zum Meditieren hatten. So machten wir eine kurze aber intensive Abschluß-Meditation im Stehen mit Händehalten, die auch den Kontakt mit unseren Engeln und eine Kurzform der Einheitsatmung beinhaltete.